Erfolg vor Gericht: Schadensersatz im Fall BWF-Stiftung

ratgeber

Zahlreiche Anleger klagten erfolgreich im Betrugsfall der BWF-Stiftung aus Berlin. In mehreren Amts-/Landgerichten wurden rechtskräftige Urteile gegen Anlageberater und Vermittler verkündet. Für den Deutschen Finanzmarktschutz Verein (DFMS) ist dieser Fall ein Beispiel, wie erfolgreich Anleger bei falscher Beratung klagen und Schadensersatz fordern können.

Es war nicht alles Gold was glänzte. Diese Wahrheit mussten rund 6.500 Anleger verkraften. Die BWF sammelte von 2011 bis 2015 über 57 Millionen Euro ein, um in Gold zu investieren. Bei einer Razzia entdeckten Ermittler 4 Tonnen Gold, wovon 324 Kilogramm echt waren. Die restlichen Goldbarren waren Dummys aus China.

Die Berliner Stiftung warb damit, eine krisensichere Goldanlage bieten – und diese kostenfrei einlagern zu können. Zusätzlich sollten die Anleger von einer hohen Rendite profitieren. Eine goldrichtige Geldanlage, dachte sich auch eine Vielzahl an Anlageberatern und Vermittlern.

Mit diesen Versprechen und dem erwarteten Preisanstieg von Gold wurde das Anlagenmodell ,,BWF-Gold“ an rund 6.500 Kleinanleger als sichere Investition angepriesen. Dabei sei keine vollständige Aufklärung über die Risiken und einem möglichen Totalverlust erfolgt. Zudem sei die Pflicht über die Prüfung der Plausibilität des Geschäftsmodells verletzt worden.

Seit 2016 klagen betroffene Anleger erfolgreich auf Schadensersatz gegen ihre Vermittler. So wurde vor den Gerichten Marburg, Köln oder Frankfurt/Oder die bereits eingesetzten Vermögenswerte teilweise oder gar vollständig erstritten.

Der DFMS sieht in diesen Urteilen klare Erfolge. Es lohnt sich eine kostenlose Erstbewertung anzufordern, um Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen.

 

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