Anleger der Captura GmbH: Forderungsanmeldung verpasst, was nun?

ratgeber

Das Insolvenzverfahren der Captura GmbH wurde am 17.12.2015 (Az. 1507 IN 2731/15) in München eröffnet. Bis zum 25.02.2016 hätten Anleger ihre Forderung kostenlos anmelden können. Der Deutsche Finanzmarktschutz e.V. (DFMS) verrät, wie betroffene Anleger auch jetzt noch Forderungen einreichen können.

Haben Sie den Forderungsanmeldetermin verpasst? Kein Problem, nutzen Sie noch heute ihre Chance. Für die Nachanmeldung entstehen Ihnen geringfügige Gerichtskosten von ca. 15,00 Euro. Erst wenn eine Forderung beim Insolvenzverwalter angemeldet und genehmigt ist, können Sie mit eventueller Kapitalausschüttung rechnen.

Eine Forderung muss folgendes beinhalten:

– Inhaber der Forderung / gesetzlicher Vertreter

– Grund der Forderung

– Aufzählung fester Beträge mit Gesamtsumme

– Schätzwert bei unbestimmten Beträgen

– Beweisurkunden und Belege

– Nebenforderungen z.B. Zinsen

Zu beachten ist hierbei, dass nur Zinsen und Kosten geltend gemacht werden können, die einen Tag vor Insolvenzeröffnung entstanden sind. Sie als Gläubiger sind für die Richtigkeit aller Angaben verantwortlich. Da häufig Fragen und Unklarheiten bei einer Forderungsanmeldung entstehen, ist spätestens hier der Einsatz eines Rechtsanwalts empfehlenswert. Durch das Vermeiden von Fehlern, sinkt die Möglichkeit, dass die Forderung bestritten, also nicht anerkannt wird. Der DFMS rät zur kostenlosen Prüfung Ihrer rechtlichen Möglichkeiten. Entscheiden Sie, welchen Weg Sie gehen möchten.

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