Bundesverband deutscher Banken: Bessere Sicherung der Spareinlagen für Privatkunden

ratgeber

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) teilte am 18.02.2017 mit, dass sie den Schutz von Kundeneinlagen bei privaten Banken ab Oktober senken wollen. Betroffen sind bankähnliche Kunden und öffentliche Institutionen wie Bund, Länder und Gemeinden. Versicherungen und Unternehmen verlieren nach und nach den vollen Schutz. Die Einlagensicherung des Privatkunden soll so gestärkt werden. Damit hebelt man ein übles Geschäftsmodell aus, so der Deutsche Finanzmarktschutz e.V. (DFMS).

Eine Reform des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) stärkt ab 1. Oktober 2017 Privatkunden und Stiftungen der privaten Banken. Kundeneinlagen sollen vor Insolvenz besser geschützt werden, indem der Einlagensicherungsfonds eine maximale Summe von 100.000 Euro pro Kunde abdeckt. Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen verlieren ebenfalls ihren Schutz. Zudem werden, mit Ausnahmen von Privatpersonen und Stiftungen, ab 1. Januar 2020  auch Garantien für Einlagen mit einer 18-monatigen Laufzeit gestrichen.

Zwei teure Rettungsaktionen aus den vergangenen Jahren sind Grund für die Reform. Ein bekanntes Beispiel ist die Maple Bank. Hauptsächlich institutionelle Kunden haben bis zu 59,8 Millionen Euro aus dem Sicherungstopf erhalten. Gerade diese Bank war bei Kommunen und Ländern für ihre hohen Zinsen beliebt. H.Heinze, Geschäftsführer des DFMS (www.finanzmarktschutz.de), vermutet, dass Kunden der Maple Bank bewusst Investitionen bis zur Höchstgrenze  getätigt haben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s