Erfolg vor Gericht: Schadensersatz wegen Falschberatung

ratgeber

Das Landgericht Itzehoe urteilte zu Gunsten eines Anlegers, der durch Falschberatung in risikoreiche Schiffsfonds investierte (Az. 7 O 236/13). Der Kläger suchte die Beratung über eine sichere und stabile Anlageform. Stattdessen empfahl der Berater eine Investition in spekulative Schiffsfonds. Für den Deutschen Finanzmarktschutz Verein (DFMS) ist dies ein Beispiel, wie erfolgreich Anleger bei falscher Beratung klagen und Schadensersatz fordern können.

Als Kunde eines Finanzberaters möchte man richtig und sicher beraten werden. So auch ein Anleger im Jahr 2007, der an seine Altersvorsorge dachte. Ohne große Kenntnisse über geschlossene Fonds und andere Unternehmensbeteiligungen, äußerte er seine Vorstellung von einer stabilen Anlageform in einem Gespräch mit seinem Berater. Auf Empfehlung investierte der Mann mit 20.000 Euro in HCI Shipping Select XXIV und zusätzlich mit 10.000 Euro in Erste Lloyd Fonds Trade On Portfolio Fonds.

Nach massiven Wertabfall der Anlagen, reichte der Kunde Klage ein. Der Vorwurf beruht auf Falschberatung und Anspruch auf Schadensersatz. Das Gericht entschied für den Kläger, der bei richtiger Beratung in sichere Anlagen, wie z.B. in festverzinsliche Wertpapiere investiert hätte.

H. Heinze, Geschäftsführer des DFMS (www.finanzmarktschutz.de), sieht dieses Urteil als klaren Erfolg. ,, Betroffenen sollte dieser Fall Mut machen. Auch sie können handeln. Wir bieten ihnen unsere Hilfe mit einer kostenlosen Erstbewertung an.“

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