Pro Ventus GmbH: Doch noch Silber zu „Gold“ machen

Auch im Fall von Edelmetallhändlern ist Folgendes leider immer wieder zu beobachten: Mit überaus lukrativ erscheinenden Angeboten wird versucht Anleger zu locken, nur um bei Aufforderung zur Abwicklung Insolvenz anzumelden. Die Pro Ventus GmbH (Großostheim) reiht sich hier nahtlos ein. Seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird von den Geschädigten erwartet sich über den Verbleib ihrer Gelder in Geduld zu üben. Der Deutsche Finanzmarktschutz Verein (DFMS) möchte die Auszahlungen für die Anleger beschleunigen.

„Goldene Zeiten für Silber“ – damit warb Pro Ventus um Anleger. Der Slogan sollte die Sicherheit des Anlagengeschäfts suggerieren. Die Insolvenzanmeldung im vergangenen Jahr beweist das Gegenteil. Zwar zeugt die Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens vom Vorhandensein einer gewissen Insolvenzmasse, diese wird aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch nicht zur vollständigen Bedienung der Gläubiger ausreichen. Betroffene fürchten daher berechtigterweise um ihr Geld.

Dabei schien zunächst alles seinen gewünschten und geregelten Gang zu gehen. Die Anleger erwarben Silbermünzen von Pro Ventus, zeitgleich verpflichtete sich die Pro Silber GmbH (Winterthur) zum Rückkauf zu einem festen Wert. In dem Verkauf sah die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) jedoch ein erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft. Da entsprechende Erlaubnis fehlte, sprach sie im letzten Jahr ein Verbot aus und forderte die Abwicklung und somit die Rückzahlung aller Gelder. Pro Ventus war dazu nicht in der Lage, Zahlungsschwierigkeiten wurden enthüllt.

Anleger sollten jetzt aber nicht alles bloß auf eine Karte setzen. Schon einmal hat dies zu bitteren Enttäuschungen geführt. Schließlich hatten sie all ihre Hoffnungen in den Erwerb der Silbermünzen gesteckt. Neben der Geltendmachung von Forderungen im Insolvenzverfahren sollten daher in jedem Fall weitere Ansprüche geprüft werden. In der Haftungspflicht könnten neben den Verantwortlichen des Unternehmens so auch Vermittler stehen. Dabei wäre zum Beispiel zu prüfen, ob eine angemessene Risikoaufklärung stattgefunden hat.

Da die Aussichten zur Reduzierung des Schadens sehr gut sein können, rät der DFMS (www.finanzmarktschutz.de) Betroffenen deshalb zu einer vollumfänglichen Prüfung. Sehr gern können Sie mit Ihren Anliegen an uns herantreten. Unsere Vereinsanwälte prüfen dann kostenfrei Ihre Ansprüche für Sie.

Schnell und einfach mit uns Kontakt aufnehmen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s