Infinus-Insolvenz: 13 Millionen mehr für Anleger

Gläubigern der Infinus-Gruppe stehen durch den Verkauf von Immobilien weitere 13 Millionen Euro zur Verfügung. Der Insolvenzverwalter rechnet mit einer Insolvenzquote von 20 Prozent. Dennoch können geschädigte Anleger zusätzliche Ansprüche prüfen lassen um ihren Schaden einzudämmen, so der Deutsche Finanzmarktschutz Verein (DFMS).

Sowohl Villen der Future Business KG (Fubus) und weiterer Infinus-Firmen als auch Immobilien des Infinus-Gründers wurden zwischenzeitlich verkauft. Demnach zählt die Fubus-Insolvenzmasse inzwischen 150 Millionen Euro, so das Handelsblatt, das in seinem Bericht den Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler zitiert.  Nach einer Bilanzkorrektur, so Kübler, könnten zurückverlangte Steuern die Insolvenzmasse und damit auch die Quote der Geschädigten erhöhen. Dies wäre der Fall, wenn von der Firmengruppe erwiesenermaßen Gewinne ausgewiesen wurden, als sie eigentlich schon in Verlusten steckte.

Geschädigte Anleger, die sich mit der voraussichtlichen Quote von 20 Prozent nicht zufrieden geben wollen, können weitere Schadensersatzansprüche prüfen lassen. So bestehen gute Chancen, Verluste zu minimieren und die Verantwortlichen des Finanzskandals regresspflichtig zu machen.

4 Gedanken zu “Infinus-Insolvenz: 13 Millionen mehr für Anleger

  1. Ich schicke Ihnen heute ihr Antwortformular INFINUS per Post zurück. Ihre obigen Infos enthalten nur bedingte positive Chancen. Wann endlich gibt es dazu mal eine Gewissheit? Ich bleibe sehr skeptisch.

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    • Hallo Herr Lutz,

      vielen Dank für Ihre Frage. Natürlich können wir Ihnen nicht sagen, wann die Straf-, bzw. Adhäsionsverfahren beendet sein werden und wie diese ausgehen werden. Recht haben und Recht bekommen…, aber das kennen Sie. Uns geht es auch darum, dass die Anleger ihre Forderungen korrekt angemeldet haben. Sicherlich haben Sie mitbekommen, dass bei der Anmeldung der Forderungen gerade im Fall INFINUS in der Vergangenheit einiges schief gelaufen ist. Wir raten deshalb Jedem, seine eigene Forderung in den Unterlagen, die Sie als Anleger bekommen haben sollten, zu überprüfen oder prüfen zu lassen.

      Zu den Chancen: Wir sind davon überzeugt, dass die Chancen das eingesetzte Kapital wieder zu bekommen, positiv sind. Und: Durch das Antwortformular entstehen Ihnen keinerlei Kosten, aber Sie bekommen von unseren Vertrauensanwälten Post mit weiteren Informationen, die aufzeigen, wie Sie Ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen können. Sie können mit den weiterführenden Informationen über den aktuellen Sachstand und einer umfassenden Aufklärung dann noch immer entscheiden, ob Sie weitere Schritte in dieser Angelegenheit gehen möchten, oder nicht.

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  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    umsonst arbeitet niemand. Auch Ihre Gesellschaft nicht Ihre Arbeit verringert doch nur die INSOLVENZMASSE. In der Sache INFINUS ist von vielen Beteiligten einschließlich den Politikern in Sachsen, das Finanzamt, das Steueramt Dresden /Gewerbesteuer und nicht zu vergessen die BAFIN soviel Geld verdient worden und plötzlich ist das Geld von Anlegern/Vermittlern weg. Prüfungsgebühren der Vermittler weil ja die BAFIN alles prüft!!!???. Wo ist es eigentlich ? Warum wurden hochwertige Immobilien „so günstig“ verkauft. Immobilien die noch nicht fertig waren. Was ist damit ? Anleger, Handwerker Vermittler alle wurden „eventuell betrogen“. Drei Jahre Zeit verstrichen Rechtsanwälte quer durch die BRD bedienen sich an den Daten der Anleger und trotzdem kein Ende!!

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    • Sehr geehrter Herr Munzinger,

      vielen Dank für Ihren Kommentar, den wir gerne beantworten. Wir verstehen, dass Sie als Betroffener verärgert sind, da in der Sache INFINUS offensichtlich seit Jahren nichts passiert. Deshalb nehmen wir Ihnen es auch nicht übel, wenn Sie uns mit in das Boot der „Beteiligten“ ziehen wollen und uns vorwerfen, dass wir etwas an der „Sache verdienen“ und so die „Insolvenzmasse“ schmälern würden. Dem ist aber nicht so. Unser Verein arbeitet ehrenamtlich und wird ausschließlich von Spenden finanziert. Da wir als Verein rechtlich nicht beratend tätig werden dürfen, haben wir Vereinsanwälte, die für uns kostenfrei tätig werden. Für Sie bedeutet das, dass wir Ihnen eine kostenfreie Erstbewertung über einen unserer Vertrauensanwälte bieten können. Hier werden Ihnen die Möglichkeiten dargelegt, die sich für Sie ergeben, um Ihre Verluste als Anleger zu minimieren oder gar komplett aufzufangen.

      Unsere Vereinsanwälte und wir sind nicht diejenigen, die eine Insolvenzmasse mindern, sondern wir sind diejenigen, die Ihnen helfen wollen, auch gegen jene, die für eine Minderung verantwortlich sind, vorzugehen. Dass solche Verfahren, wie INFINUS, sich über Jahre hinziehen, ist ärgerlich aber nicht außergewöhnlich. Dass auch Politiker und Behörden bei derartigen Verfahren ihre Finger im Spiel haben ist der Sache nicht förderlich. Aber: Auch dafür können wir nichts. Schließlich haben Sie Recht: Je länger es dauert, umso weniger Geld ist am Ende übrig.

      Genau deshalb rufen wir Anleger immer wieder auf, aktiv zu werden. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

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