Infinus-Prozess: Ex-Vertriebschef packt aus

Vor dem Dresdner Landgericht hat der zweite angeklagte Ex-Manager von Infinus ausgepackt. In einer über 70 Seiten starken Erklärung berichtete er, wie er zu Infinus stieß und welche Aufgaben er dort hatte. Von den internen Vorgängen will er jedoch nichts mitbekommen haben.

Bis zu seiner Verhaftung Ende des Jahres 2013, so der Angeklagte, sei er von einem „langfristig tragfähigen Konzept“ ausgegangen. Der Mann, dem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug zur Last gelegt wird, soll mit fünf anderen Beteiligten ein riesiges Schneeballsystem aufgebaut haben. Im Firmengeflecht Infinus und Future Business wurde von 40.000 Anlegern eine Summe von einer Milliarde Euro akquiriert. Die Eigengeschäfte der Infinus-Gruppe liegen im Bereich von gut 300 Millionen Euro und tangieren 20.000 Investoren.

 

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