Infinus-Prozess: Zweiter Angeklagter kommt Freitag

Die 5. Strafkammer des Dresdner Landgerichts hat gestern den Haftbefehl gegen einen Angeklagten im Infinus-Betrugsprozess außer Vollzug gesetzt. Der 47-jährige befindet sich, so sein Anwalt Michael Stephan, in seiner Heimat in Hessen und muss sich wöchentlich bei der Polizei melden.

Das Verfahren wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Bandenbetrug in einem besonders schweren Fall hatte im November 2015 begonnen. Dabei geht es um 312 Millionen Euro und rund 40.000 Anleger. Der erste Geschäftsführer wurde bereits im Februar 2014 auf freien Fuß gesetzt; er gab den Ermittlern wichtige Hinweise im Betrugsverfahren gegen die Dresdner Finanzgruppe Infinus.

Für Anleger, so der Tenor verschiedener Anwälte, böte sich durch den Strafprozess die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche auch direkt an die Verantwortlichen zu stellen.

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