S&K: Hauptangeklagter will Spieß umdrehen

Einer der Hauptbeschuldigten im S&K-Prozess hat mit seiner Aussage begonnen. Bisher bestreitet er jegliche Betrugsvorwürfe. Vielmehr erhebt er selbst schwere Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft.

Nach Ansicht des Hauptangeklagten K. sind die Rollen von Klägern und Angeklagten vertauscht. Wenn es nach ihm ginge, müsste nämlich die Staatsanwaltschaft auf der Anklagebank sitzen. Der Vorwurf, ein Schneeballsystem etabliert zu haben, sei unhaltbar. Das Luxusleben hätten sie mit ihrem eigenen Gehalt finanziert. Die S&K-Gruppe hätte niemanden betrogen. Sie wäre vielmehr im Begriff gewesen, diverse wichtige Geschäfte abzuschließen und Zivilprozesse in Millionenhöhe zu gewinnen. Die Staatsanwaltschaft hätte das durch ihren Eingriff verhindert und stattdessen die Gruppe in den Bankrott getrieben.

Geschädigte müssen nun abwarten, ob der Angeklagte auf seinen bisherigen Aussagen beharrt und wie das zuständige Gericht sie einordnet. Keinesfalls sollten sie vor der Prüfung von Schadensersatzansprüchen zurückschrecken. Vor allem deshalb, weil nicht nur die Hauptangeklagten dafür in Frage kommen.

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