Captura-Insolvenz: Schlechte Karten für Anleger

Für Anleger der Captura GmbH (Grasbrunn) sieht es düster aus; der Insolvenzverwalter hat bereits Massenunzulänglichkeit angezeigt. Die Anleger werden im Insolvenzverfahren vermutlich leer ausgehen. Anleger sollten dringend Schadensersatzansprüche prüfen lassen, um ihren Schaden zu begrenzen.

Die Daten sprechen eine deutliche Sprache: Am 16. September 2015 beantragte die Captura GmbH Schadensersatzansprüche, das Verfahren wurde am 17. Dezember 2015 vom Amtsgericht München eröffnet (Az.: 1507 IN 2731/15) und schon vier Tage später zeigte der Insolvenzverwalter Massenunzulänglichkeit an.

Anlegern wird empfohlen, ihre Forderungen mit porfessioneller Hilfe anzumelden, auch wenn es nicht sehr rosig aussieht. Die Captura GmbH bot Beteiligungen in Form von Nachrangdarlehen und Inhaberschuldverschreibungen zur Finanzierung von rund 100 Immobilienprojekten an und versprach eine Festverzinsung von 7,65 Prozent.

Am 15. März 2016 soll es die erste Gläubigerversammlung geben. Forderungen sollten daher umgehend angemeldet werden. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Diese könnten sich aus fehlerhafter Beratung, der Prospekthaftung oder gegenüber Vermittlern und Banken ergeben. Diese Ansprüche müssten zwar meist im Klageweg durchgesetzt werden, da die Anleger bei der Insolvenz aber vermutlich leer ausgehen werden, sei dies die einzige Möglichkeit den Schaden zu begrenzen.

 

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