Keine Überraschung: Insolvenzverfahren gegen Agrofinanz GmbH

Man musste wahrlich kein Prophet sein, um die Insolvenz der Agrofinanz GmbH (Kleve) vorher zu sagen: Nachdem die BaFin die Abwicklung des ohne Erlaubnis betriebenen Einlagengeschäfts angeordnet hatte, ist am 4. Januar 2016 nun das vorläufige Insolvenzverfahren vom Amtsgericht Kleve eröffnet worden (Az.: 32 IN 95/15).

Eine Insolvenz bedeutet, dass mit der Rückzahlung der Gelder, die Anleger in Palmöl und Kakao getätigt hatten, nicht mehr zu rechnen ist. Nach der Aufgabe der BaFin, alle Anlagen zurück zu zahlen, war der Gang in die Insolvenz mehr als wahrscheinlich. Zunächst wird geprüft werden, in wie weit genügend Masse für ein reguläres Insolvenzverfahren zu eröffnen, vorhanden ist. Sollte das Verfahren eröffnet werden, müssen die Anleger ihre Forderungen beim zuständigen Insolvenzverwalter anmelden.

Üblicherweise können in einem Insolvenzverfahren nicht alle Forderungen aller Gläubiger bedient werden; deswegen empfiehlt sich die Prüfung der Unterlagen auf fehlerhafte Beratung oder Prospektfehler, die Schadensersatzforderungen begründen könnten.

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